MB 1980

Musikverein

Die ordentliche Vollversammlung des Musikvereins „Szent-Miklos“ wurde am 6. Juni 1980 durchgeführt. Die Mitglieder waren zwar spärlich vertreten, aber die Erschienenen konnten sich von der Aktivität der Vereinsleitung und der Musiker auf Grund der Berichte positiv überraschen lassen. Das Musikfest im Geräteschuppen der Familie Wittmann dürfte wohl zu den gelungensten Festen zählen. Aber auch das Kurkonzert in Sauerbrunn, das Weihnachtskonzert, der Musikerball, um nur die wichtigsten zu nennen, nehmen einen wichtigen Platz im Veranstaltungskalender unserer Musiker ein.

Kapellmeister Mitrovits konnte berichten, dass im Berichtszeitraum 43 mal öffentlich aufgetreten wurde. Der Finanzchef, Franz Stöger, konnte eine stolze Bilanz vorlegen. Die markantesten Ausgaben sind die Weiterbildung unserer Musiker und die Bekleidung (Uniform). In Zukunft soll die Musikschule erweitert werden. Musiklehrer aus Wiener Neustadt werden neben Kapellmeister Mitrovits junge Interessenten künftighin heranbilden, um den natürlichen Abgang in der Musikkapelle wettzumachen. Weiters soll unsere Kapelle in Zukunft mehr Engagement in Wiener Neustadt finden.

Nach längerer Überlegung wird der Mitgliedsbeitrag ab 1981 auf ÖS 100,- erhöht. Bei der Neuwahl wurden einstimmig folgende Personen gewählt:
Franz Nussdorfer (Obmann)
Franz Geuss (Stellvertreter)
Franz Stöger (Kassier)
Gerhard Szigethi (Stellvertreter)
Sylvia Becker (Schriftführer)
Gerhard Stöger (Stellvertreter)
Johann Mitrovits und Ernst
Götz (Musikalische Leitung)
Josefine Holzer (Gemeindevertretung)
Elfriede Marx, Franz Velikay (Archivare)
Matthias Strobl, Leonhard Nussdorfer, Martin Salcher (Kontrolle)
Roman Markl (Beisitzer)

Den Schlussworten des Obmanns und des Kapellmeisters konnte entnommen werden, dass sie, die Musiker, auch in Zukunft trachten werden, dass die Blasmusik ein kultureller Pfeiler in Neudörfl bleibt.

Sportkegeln

MB 1980 2Zeigten unsere Kegeldamen schon bei den Landesmeisterschaften eine ausgezeichnete Leistung, so bewiesen sie bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften am 7. und 8. Juni in Klagenfurt neben großer Nervenstärke, dass sie nicht nur gute Einzelspielerinnen sind, sondern auch eine homogene, gleich starke Mannschaft bilden können. Der Lohn dafür war ein zweiter Platz, dass heißt der Vizestaatsmeistertitel. Den Grundstein zu diesem doch eher überraschenden Erfolg legten am ersten Tag Maria Resch und Elfriede Weisz mit 410 bzw. 390 Holz. Als dann am Sonntag Christine Hajek mit 388 und die laut Auslosung letzte Spielerin des Bewerbs, Andrea Prünner, mit 391 holt fortsetzten, war die Überraschung perfekt. Überglücklich konnte Betreuer Paul Weisz seine Damen umarmen.

Bedanken möchte sich die Vereinsleitung bei der Versicherung „Die Niederösterreichische“ für die Spende von Dressen und Trainingsanzügen und beim Anhängerclub des Sportklubs für die Beistellung des VW-Busses.

Unwetter

Am Fronleichnamstag (5. Juni) wurde unsere Gemeinde vom Hagel heimgesucht. Um 17.30 Uhr fielen kirschengroße Hagelkörner. Das Unwetter dauerte etwa 10 Minuten und hat teilweise großen Schaden angerichtet. Danach waren ergiebige Regenfälle zu verzeichnen.

3. ARBÖ-Preis

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Rund 170 Radrennfahrer versammelte der 3. Neudörfler ARBÖ-Preis am Fronleichnamstag auf dem traditionellen Kriteriumskurs in der Matthias Kollwentzstraße.
Das Hauptrennen ging über 60 Runden, musste witterungsbedingt jedoch abgebrochen werden und endete mit einem Sieg von Rudolf Lauscha. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Spendern sowie bei der Feuerwehr, der Gendarmerie und dem Roten Kreuz herzlichst für die Unterstützung.

Dank auch an die Familie Höttinger für ihr Verständnis den pudelnassen Radrennfahrern gegenüber.

 (Erschienen im Mitteilungsblatt der Marktgemeinde Neudörfl im Juni 1980)