ÖBB Service

ÖBB Fahrplanauskunft

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Den aktuellen Fahrplan für die Züge von Neudörfl können Sie hier downloaden Fahrplan 2011 oder unter der Website der Österreichischen Bundesbahnen unter www.oebb.at abrufen.

 

PRESSEINFORMATION

Fahrplan Burgenland 2011: Mehr Züge Wien - Eisenstadt

Mehr Züge nach Eisenstadt, kundenfreundlichere Verbindungen auf der Pannonia
Bahn und der Ostbahn, aber auch die Einstellung einzelner Fahrleistungen auf der
Strecke Wiener Neustadt – Sopron aus wirtschaftlichen Gründen: Das sind die
wichtigsten Botschaften des neuen Fahrplans ab 12. Dezember für Burgenland.

(Eisenstadt, 15.10.2010) „Für Pendler ändert sich im Großen und Ganzen wenig in der
kommenden Fahrplanperiode ab 12. Dezember“, so Michael Fröhlich, Leiter Regionalmanagement
Ostregion ÖBB-Personenverkehr AG. „Eine erfreuliche Ausnahme ergibt sich
aufgrund der Verlängerung von drei Regional-Zügen ab Wien Südbahnhof (Ost) bis
Eisenstadt, die bisher in Schützen geendet haben. Gerne entsprechen wir damit dem Wunsch
unserer Fahrgäste und des Landes.“


Die Fahrplananpassungen im Detail:

PannoniaBahn
Die wichtigste Maßnahme auf dieser Strecke ist die Verlängerung von Regionalzügen, die
bisher bis Schützen gefahren sind, bis Eisenstadt. Darüber hinaus sind folgende
Fahrplananpassungen geplant:
• Züge aus dem Knoten Wulkaprodersdorf nach Neusiedl am See haben derzeit einen
Aufenthalt von 13 Minuten im Bahnhof Eisenstadt. Dieser kann zukünftig auf 5 Minuten
reduziert werden.
• Rücknahme des Zuges Wiener Neustadt – Eisenstadt Schule (7.33h – 8.13h) wegen zu
geringer Inanspruchnahme. Als Ersatz stehen Busverbindungen zur Verfügung. Im
Gegenzug gibt es künftig eine neue Verbindung von Eisenstadt Schule nach Wiener
Neustadt um 13.41 h. Damit kann einem Wunsch der HTL Eisenstadt entsprochen
werden.

Ostbahn
• Zu der bestehenden Spätverbindung um 21.47 h ab Wien Südbahnhof Ostseite nach
Wulkaprodersdorf über Eisenstadt wird zukünftig zusätzlich eine Umsteigeverbindung in
Bruck an der Leitha um 22.30 h nach Zurndorf und Nickelsdorf angeboten.
• Auf Kundenwunsch werden die Systemzeiten in beiden Richtungen um rund 5 min
vorverlegt: Abfahrt Richtung Petrzalka xx.03h, Abfahrt Richtung Neusiedl xx.35h.
• Der Übergang in Parndorf Ort für Reisende aus Richtung Neusiedl nach Bratislava wird
zukünftig mit einer ausreichenden Umsteigezeit sichergestellt. Allein rd. 3.500 Kunden
nutzen die „Neusiedler See card“ der Neusiedler See Tourismus GmbH für eine Fahrt
nach Bratislava.
• Die Frühverbindungen werden im Minutenbereich geändert, damit wird eine bessere
Aufteilung des Zugangebotes möglich.

• Derzeitige Direktzüge von/nach Györ - Wien werden untertags zu Umsteigeverbindungen.
In Richtung Györ beträgt die Umsteigezeit in Bruck an der Leitha 5 Minuten, in Richtung
Wien mit Umstieg im Bahnhof Bruck/Leitha in die Schnellverbindung aus Bratislava 6
Minuten. Diese Maßnahme wird nur außerhalb der Hauptverkehrszeit umgesetzt und hat
daher keine Auswirkungen auf Pendler.

Mattersburger Bahn
Ein Teil der eigenwirtschaftlich erbrachten km-Leistung muss aus wirtschaftlichen Gründen
zurückgenommen werden. Hauptsächlich sind Schnellverbindungen betroffen, die untertags
zwischen Wiener Neustadt und Sopron nur in Mattersburg Bahnhof halten. Die in der
Hauptverkehrszeit von Pendlern benutzten Verbindungen sind NICHT betroffen.
Grundsätzlich wird es auf der Mattersburger Bahn nach wie vor einen Regionalzugstundentakt
geben, der weiterhin in der Hauptverkehrszeit in Lastrichtung auf einen 30 Minutentakt
verdichtet. Auch alle für Pendler relevanten REX-Verbindungen bleiben aufrecht.

Verbindung Oberwart - Wien
An Sonn- und Feiertagen erfolgt auf Wunsch der Fahrgäste (Wochenpendler und Studenten)
die Abfahrt ab Oberwart (dz. 19.42 h) um 25 min später.

Seitens ÖBB-Postbus GmbH werden aufgrund sehr geringer Auslastung und daher nicht
vorhandener Finanzierung in Absprache mit dem Land Burgenland folgende
Spätverbindungen eingestellt: Eisenstadt – Mörbisch, Mörbisch – Eisenstadt – Wien sowie
Wien – Eisenstadt.

Hohe Pünktlichkeit im Nahverkehr
„Vom Jänner bis August betrug die Pünktlichkeit im burgenländischen Nahverkehr rund 95
Prozent – auf der Mattersburger Bahn sogar 96,6 Prozent“, so Fröhlich. „Es kann immer
NOCH besser sein, aber diese Werte zeigen, dass unsere letztes Jahr gesetzten Maßnahmen
gegriffen haben. Sie können sich – auch im internationalen Vergleich – durchaus sehen
lassen“, so Fröhlich abschließend.

Zustieg nur mit gültigem Ticket
Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 schließt die ÖBB-Personenverkehr AG die
Umstellung auf Selbstbedienungs-Verkehr ab. 2005 wurden in ganz Österreich 16
Selbstbedienungsstrecken eingeführt, in den vergangenen Jahren wurden sie nach und nach
ausgeweitet. Mittlerweile fahren rund zwei Drittel aller Züge und Fahrgäste im Nah- und
Regionalverkehr auf „SB“-Strecken. Die frühere Ausnahme ist also zum Regelfall geworden.

Ab Fahrplanwechsel ist das neue System flächendeckend gültig. Im Nah- und Regionalverkehr
muss man vor dem Zustieg ein gültiges Ticket kaufen. Nur in Stationen, in denen es
keinen Ticketautomaten oder keine Personenkasse gibt, ist ein Zustieg ohne Fahrkarte
erlaubt. Dann muss man umgehend zum Zugbegleitteam oder zum Ticketautomaten im Zug
(an einem der Zugenden) gehen und ein Ticket erwerben. Im Fernverkehr können Fahrgäste
ihr Ticket nach wie vor beim Zugbegleiter erwerben.

Diese Regelung sorgt dafür, dass in ganz Österreich für alle ÖBB-Züge einheitliche
Vorschriften zur Anwendung kommen. Fahrgäste müssen nicht mehr darauf achten, ob sie
nun auf einer SB-Strecke unterwegs sind oder nicht, sondern nur mehr darauf, ob in der
Station ein Fahrkartenautomat bzw. eine Personenkasse vorhanden ist.
Und auch das ist künftig auch einfacher zu eruieren - so wie bisher telefonisch im ÖBBCallCenter
unter 05-1717, und darüber hinaus jetzt auch im Internet. Auf www.oebb.at einfach
„erweiterte Suche“ oder „Verbindung suchen“ auswählen, danach „Stationsinformation“. Dort
gibt es neben aktuellen Ankunfts- und Abfahrtsinformationen bei „Ausstattung“ auch Angaben
über Personenkassen, Öffnungszeiten, Fahrkartenautomaten und ihre Standorte. Somit ist
gesichert, dass bereits vor der Fahrt alle Informationen zur Verfügung stehen.
Die flächendeckende Einführung von Selbstbedienungsstrecken im Nahverkehr bedeutet,
dass Zugbegleiter mehr Zeit für die Fahrgäste aufbringen können, da sie von den
betrieblichen Aufgaben entlastet sind.


ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die
umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rd. 45.000 MitarbeiterInnen und
Gesamterträgen von rd. 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber
des Landes. Im Jahr 2009 wurden von den ÖBB 453 Mio. Fahrgäste und 120,3 Mio. Tonnen
Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.


Rückfragehinweis:

Mag. Herbert Ofner
ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
Pressesprecher Burgenland
Tel.: 01 93000-44278, Mobil: 0664/617 15 11
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.