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Religionen im Burgenland

Obwohl die Mehrheit der Burgenländer wie im übrigen Österreich vorwiegend römisch-katholisch ist, gibt es hier mit 14 % einen relativ hohen Anteil an Protestanten, die in den 29 Pfarrgemeinden der Superintendentur A. B. Burgenland und in der evangelischen Kirchengemeinde H.B. Oberwart organisiert sind. Es gab früher eine große und bedeutende jüdische Kultur, vor allem in den sogenannten „Siebengemeinden“ (Eisenstadt, Mattersburg, Kittsee, Frauenkirchen, Kobersdorf, Lackenbach sowie Deutschkreutz) mit hohem Anteil jüdischer Bevölkerung. In Lackenbach bildeten die Juden 1869 volle 62 % der Bevölkerung; die größte jüdische Gemeinde Burgenlands war jedoch diejenige in Mattersburg. Hier bildeten die Juden bis Ende des 19. Jahrhunderts mehr als ein Drittel der Einwohner. 1938 wurden sämtliche Juden aus dem Burgenland vertrieben oder ermordet, heute erinnert nur noch sehr wenig im Burgenland daran, was einmal war.

Der Landespatron für das Burgenland ist der heilige Martin von Tours.

Quelle: www.wikipedia.org